
Zuerst den Messpunkt klären
Eine Anlage, die am Boden gut reinigt, kann weiter oben an der Fassade einen schwächeren oder ungleichmäßigen Strahl liefern. Entscheidend ist zunächst, wo das Manometer sitzt: am Pumpenausgang, vor der Schlauchtrommel oder nahe der Düse. Diese Messwerte sind nicht austauschbar. Pumpendruck beschreibt die Versorgung, Düsen-Eintrittsdruck den Sprühprozess besser. Beim Anlagenvergleich zusätzlich Volumenstrom, Schlauchinnendurchmesser, ausgelegte Länge und Arbeitshöhe dokumentieren. Erst vergleichbare Bedingungen machen Druckangaben aussagekräftig.
Höhendruck und Leitungsverluste getrennt betrachten
Bei stationärer Wasserströmung lässt sich der Düsen-Eintrittsdruck näherungsweise aus dem Pumpendruck abzüglich Leitungsverlusten und Höhendruck bestimmen. Größere Änderungen der Strömungsgeschwindigkeit erfordern eine zusätzliche Energiebilanz. Für die Höhe gilt Δp = ρgh. Bei beispielhaft 1000 kg/m³ Wasserdichte, g = 9.81 m/s² und 20 m Höhenunterschied werden allein dafür etwa 196200 Pa beziehungsweise 1.96 bar benötigt. Dies ist keine Produktempfehlung. Schläuche, Kupplungen, Filter und Trommel verursachen weitere Verluste, die bei kleinerem Durchmesser oder größerem Volumenstrom meist stärker ins Gewicht fallen. Knicke und Verstopfungen verändern den Betrieb zusätzlich.
Die Düse bestimmt die Wirkung auf den Werkstoff
Bei gleichem Eingangsdruck beeinflussen Öffnung und Strahlform den Volumenstrom, die Abdeckung und die örtliche Belastung. Ein enger Strahl bündelt Wasser, eignet sich aber nicht zwangsläufig für Glasfugen, Dichtstoffe oder Modulränder. Auch der Abstand verändert Strahl und Auftreffpunkt. Vor einer Druckerhöhung Düsentyp, Verschleiß und Filterung prüfen und den Versuchsbereich anhand der Reinigungsvorgaben des Materialherstellers festlegen. Düsenverschleiß kann Durchfluss und Strahlbild verändern, ohne am Manometer deutlich aufzufallen.
Bei plötzlicher Änderung die Auslässe vergleichen sowie Filterdruckverlust, undichte Kupplungen und Schlauchverformungen prüfen. Nach einem Düsenwechsel den Arbeitspunkt erneut bestimmen: Die Öffnung beeinflusst Durchfluss und Systemdruck zugleich. Anhaltende Druckschwankungen erfordern eine Prüfung von Versorgung und Regelung; ein Mittelwert belegt keinen stabilen Strahl. Austausch- und Reinigungsprotokolle helfen, schleichenden Verschleiß von gelegentlichen Verstopfungen zu unterscheiden.
Flächenleistung aus Breite und Geschwindigkeit einordnen
Geometrische Abdeckung ergibt sich aus nutzbarer Sprühbreite, Geschwindigkeit und Überlappung. Ein Beispiel mit 1 m Breite, 0.3 m/s und 20% Überlappung ergibt 1 × 0.3 × (1 − 0.20) × 3600 = 864 m²/h. Wenden, Hindernisse, Wiederholungen, Nachversorgung und Stillstand sind nicht berücksichtigt. Dies ist keine Leistungsangabe für den SV-M30. Höhere Geschwindigkeit verkürzt die Einwirkzeit; zuerst ist daher die Reinigungsqualität zu bestätigen. Ein schneller und mehrere langsamere Durchgänge können bei hartnäckigen Belägen unterschiedliche Wassermengen und Ergebnisse bedeuten.
Reinigungsversuche reproduzierbar machen
Eine repräsentative Fläche auswählen, vorab fotografieren und Verschmutzung, Material, Wind, Wasserquelle sowie Konfiguration festhalten. Möglichst nur eine Variable je Versuch ändern, etwa Abstand oder Geschwindigkeit, und verfügbare Druck- und Durchflusswerte nahe der Düse erfassen. Erst nach dem Trocknen Rückstände, Schlieren, Fugen und Oberfläche bewerten. Ein nasser, sauber wirkender Bereich ersetzt keine Abnahme im trockenen Zustand. Für Fassaden und PV-Module jeweils die passenden Materialvorgaben verwenden; ein erfolgreicher Versuch belegt keine allgemeine Eignung für andere Gebäude oder Module.
Die Auswahl mit einem Standortprofil vorbereiten
Pumpenbereich, Schlauchdurchmesser und -länge, Höhe, Düse, Zielvolumenstrom, Materialanforderungen und Flächenführung zusammenstellen. Schlauchzug, Strahlreaktion und Auswirkungen von Versorgungsschwankungen auf die Fluglage ebenfalls prüfen. Die Berechnungen ordnen die Größen, ersetzen aber keine Anlagenvalidierung. Zhuhai SV Tech Co. Ltd. kann Konfigurationen anhand aktueller Unterlagen zur PV-Reinigungsdrohne SV-M30 und zum Fassadenreinigungssystem T30/W30 abgleichen. Ein solches Standortprofil hilft mehr als die Forderung nach einem möglichst hohen Maximaldruck.
Geschäftliche Anfragen: Herr Liu, +86 18688194199, lhc1983@gmail.com.


