Die folgenden Anwendungsbeispiele zeigen, wie Plattformen und Aufgaben zusammenpassen. Jedes Projekt erfordert eine Auslegung und Erprobung unter den jeweiligen Bedingungen vor Ort.
Komplettlösungen für die Aufgabe vor Ort
01
Reinigung von Photovoltaikanlagen und Fassaden
Die frei fliegende SV-M30 eignet sich für große PV-Flächen, das kabelgebundene T30/W30-System für hohe Fassaden. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Technik, Wasserversorgung, Flugplanung und Organisation vor Ort.
02
Notfalleinsätze und Kommunikation
Luftbeobachtung, Beleuchtung und Kommunikationsrelais arbeiten mit Bodenrobotern zusammen, um Einsätze in schwer zugänglichen Bereichen zu unterstützen.
03
Inspektion von Stromnetzen und Betriebsgeländen
Erfassen Sie Anlagenzustände entlang geplanter Routen mit Tageslichtkameras, Wärmebildtechnik oder Spezialsensoren und erstellen Sie nachvollziehbare Bild- und Zustandsdaten.
04
Vermessung und flächige Datenerfassung
Senkrecht startende Flächenflugzeuge verbinden flexible Starts und Landungen mit großer Flächenabdeckung. Die Nutzlast wird für Vermessung, Überwachung oder Datenerfassung ausgewählt.
Klare Schritte vom Bedarf bis zur Übergabe
01
Aufgabe definieren
Klären Sie Einsatzgebiet, Last, Stromversorgung, Betriebsdauer und örtliche Einschränkungen.
02
System auslegen
Stimmen Sie Plattform, Antrieb, Nutzlast, Steuerverbindungen und Bodenausrüstung aufeinander ab.
03
Erproben und übergeben
Bestätigen Sie die Konfiguration durch Prototypen- oder Vor-Ort-Tests und legen Sie Abnahmekriterien und Betriebsabläufe fest.
04
Im Betrieb begleiten
Erhalten Sie Schulungen, Wartungshinweise, Ersatzteile und Unterstützung bei späteren Erweiterungen.
Prinzipskizze; keine Darstellung einer Lieferkonfiguration.
Photovoltaikreinigung: Leistung und Modulzustand gemeinsam bewerten
Freiflächenanlagen und Gewerbedächer unterscheiden sich hinsichtlich Verschmutzung, Zugang und Wasserversorgung. Ein einheitliches Reinigungsintervall reicht deshalb nicht. Im Sinne des NREL-Betriebsrahmens werden Ausgangszustand und Leistung dokumentiert und eine gereinigte Probefläche mit einer Referenzfläche verglichen; Einstrahlung und Temperatur sind zu berücksichtigen. Der M30 ist ein Ansatzpunkt für drohnengestützte Reinigung. Düsen, Druck und Wasserqualität müssen den Modulherstellervorgaben entsprechen.
Konstruktionen unter Einsatzbedingungen prüfen
Modultyp und Garantie prüfen; repräsentative Probefläche reinigen; Wasserbedarf, ganze Schichtleistung, trockene Rückstände und Schäden erfassen; unter vergleichbaren Bedingungen auswerten.
Prinzipskizze; keine Darstellung einer Lieferkonfiguration.
Fassadenreinigung erfordert abgestimmte Abläufe am Boden und in der Luft
Glas, Metall, Stein und Dichtstoffe vertragen Reinigungsverfahren unterschiedlich. Gebäudeecken, Vorsprünge und lokale Strömungen beeinflussen Flugposition und Sprühabdeckung. Eine T30/W30-Lösung verbindet Plattform, Energieversorgung, Kabelmanagement und Reinigungskreislauf. Vor dem Einsatz sind Bodenbelastbarkeit, Strom und Wasser zu prüfen. Kabellänge ist nicht gleich nutzbare Reinigungshöhe.
Konstruktionen unter Einsatzbedingungen prüfen
Material- und Rückstandsversuche durchführen; Sprühabstand, Fassadenabstand sowie Kabel- und Schlauchwege planen; Wind-Abbruchkriterien festlegen; Randabdeckung, Dichtheit und Entwässerung abnehmen.
Prinzipskizze; keine Darstellung einer Lieferkonfiguration.
Dauerbeobachtung beginnt mit dem Energiebedarf der Nutzlast
Fesselplattformen kommen für Beobachtung, Beleuchtung und Kommunikation infrage. Jede Nutzlast stellt eigene Anforderungen an Leistung, Kühlung, Masse und Montage. Ihr Verbrauch verringert Reserven für Antrieb und Notversorgung; Antennen und Leuchten verändern zudem Widerstand und Schwerpunkt. Dauerstrom ersetzt weder Betriebserlaubnis noch Schichtwechsel oder Wetterüberwachung.
Konstruktionen unter Einsatzbedingungen prüfen
Dauerleistung und Einschaltspitze angeben; Bodenquelle, Leitungsverluste und Bordreserve berechnen; Steuer- und Nutzlastkommunikation gemeinsam testen; Missionsabbruch und Ersatzlandeablauf üben.
Prinzipskizze; keine Darstellung einer Lieferkonfiguration.
Vermessung und Inspektion nach Datenqualität planen
Zuerst Genauigkeit, Abdeckung und Bodenauflösung festlegen, dann Fluggerät und Sensor wählen. SV-V15 als senkrecht startender Starrflügler und SV-S als Vermessungsplattform bieten verschiedene Ansätze; Flugdauer allein bestimmt nicht die Ergebnisqualität. Bildüberlappung, Verschluss, zeitliche Positionszuordnung, Kontrollpunkte und Verarbeitung wirken zusammen. Inspektionsbefunde müssen lokalisierbar und erneut prüfbar sein.
Konstruktionen unter Einsatzbedingungen prüfen
Koordinatensystem und Datenformat festlegen; unabhängige Prüfpunkte nutzen; Schärfe und Aufnahmelücken prüfen; Rohdaten, Verarbeitungsparameter und Prüfprotokolle aufbewahren.
Prinzipskizze; keine Darstellung einer Lieferkonfiguration.
Bodenroboter: Fahrfähigkeit und Fernbedienung gemeinsam abnehmen
Einsatzroboter müssen Steigungen, weichen Boden, Hindernisse, Schlauchzug und Funkabschattung bewältigen. Eine Vorführung auf glattem Boden genügt dafür nicht. NIST-Prüfkategorien helfen, Mobilität, Sicht, Kommunikation, Energie und Bedienkompetenz strukturiert zu bewerten. Ausstattung, Temperaturgrenzen und Schutzarten von SV-FFR und SV-EDR sind in den Lieferunterlagen zu bestätigen. Ein Produktname belegt keine Eignung für explosionsgefährdete Bereiche.
Konstruktionen unter Einsatzbedingungen prüfen
Kurvenfahrt, Bremsen und Schlauchlast in typischen Durchgängen prüfen; Funkabschattung und Verbindungsverlust testen; Ex-Zulassungen prüfen; Bergung ohne Betreten des Gefahrenbereichs üben.
Prinzipskizze; keine Darstellung einer Lieferkonfiguration.
Industrielle Integration berücksichtigt Schnittstellen und Wartung
Bürstenlose Motoren können neben Fluggeräten auch validierte Industrieantriebe versorgen. Die Spezifikation sollte Dauerlast, Spitzendauer, Axial- und Radialkräfte, Bauraum, Regleranschlüsse und Kühlung festlegen. Ein Vergleich nur nach Leistung oder Bauform übersieht Lagerlasten, Drehzahlbereich und Wartungszugang. SVTECH-A/H-Motoren sind anhand von Zielspannung und Mechanik zu bewerten; die endgültige Leistung wird im Gesamtsystem nachgewiesen.
Konstruktionen unter Einsatzbedingungen prüfen
Zeitlichen Lastverlauf liefern; Wellenverbindung, Drehrichtung und Bremsbedarf klären; Temperatur über den ganzen Zyklus messen; Verschleißteile, Wartungsraum und Ersatzteilrückverfolgung festlegen.